Führen, motivieren, erziehen

Lessons Learned der jungen, zukünftigen Offiziere der logistischen Truppen

Die folgenden Gedanken fassen die wichtigsten Merkmale im Bereich „Führung einer Klasse“ zusammen und sind vom Sichtpunkt eines Klassenlehrers mit mehrjähriger Führungserfahrung formuliert. Als Kader sind wir uns gewohnt, immer eine oder sogar zwei Stufe höher zu denken. Doch die folgenden Zeilen fokussieren hauptsächlich die Perspektive des Klassenlehrers. Jeder Führungsverantwortliche, jeder Lehrer, jeder Teamleader entwickelt mit der Zeit seinen eigenen Führungsstil. Als Klassenlehrer einer Kaderschule bilden wir junge Führungskräfte aus, die in der Lage sein müssen, vor der eigenen Truppe bestehen zu können und diese erfolgreich zu lenken. Die Auszubildenden erwarten eine harte, aber gezielte Erziehung. Was ich mittels dieser wenigen Worte zeigen möchte, sind die Eigenschaften, die meiner Meinung nach bei einem Ausbildner unverzichtbar sind, um überhaupt in diesem Bereich reüssieren zu können. Die Abhandlung basiert auf meiner mehrjährigen Führungserfahrung. Obwohl jeder Führungsstil von persönlichen Erfahrungen gefärbt ist, gibt es verschiedene konvergierende Punkte, die alle Ausbildner gemeinsam haben. Es ist meine Absicht, alle Leser darauf hinzuweisen, wie wichtig die Wechselbeziehung zwischen Führungs-, Sozial- sowie Fachkompetenz ist. Die Einzelheiten jedes Führungsstils sind durch die eigene Lebenserfahrung geprägt.

Lob an die Disziplin

Eine wesentliche Komponente meines Führungsstils ist die Disziplin. Ich erwarte sowohl von mir, als auch von meinen Schülern bzw. den zukünftigen Offizieren, geordnetes und geregeltes Verhalten. Das Wort Disziplin wandelt seine Bedeutung ständig mit dem Laufe der Zeit. Um euch zu schildern, was für mich das Wort darstellt, erwähne ich Bernhard Bueb in seinem Buch Lob der Disziplin – Eine Streitschrift. Er schreibt, dass die Disziplin notwendig ist, um eine Selbstdisziplin zu erreichen. Dieser Grundgedanke soll uns Lehrer in unserer Arbeit leiten. Mittels Disziplin muss der Ausbildner seine Schüler erziehen, damit diese nach dem Abschluss fähig sind, selbst bestehen und führen zu können.

Disziplin aber schliesst flexibles Handeln und Vertrauen schenken keineswegs aus. Wenn wir das oberste Ziel nicht aus den Augen verlieren, können wir auch trotz eines geradlinigen Führungsstils Flexibilität und Vertrauen gewährleisten und gerade dank dieser Kombination erfolgreich sein. Ich stelle immer wieder fest, dass unsere zukünftigen Offiziere, an den Lehrer grosse Erwartungen stellen; sie verlangen einen klaren Führungsstil, Gleichbehandlung, Erfahrung sowie Kompetenz, aber auch eine gewisse Dosis Abenteuer. Disziplin im Unterricht bedingt, dass sowohl die Regeln als auch die Konsequenzen festgelegt und offen dargelegt sind. Regeln ohne Konsequenzen sind eine Pharse. Sobald eine Regel missachtet wird, muss eine Konsequenz folgen. Dies wird auch erwartet. Nur so kann gerecht und authentisch geführt werden. Eine erste Erkenntnis, die ich gezogen habe, ist, dass es methodisch fragwürdig wirkt, direkt mit Vertrauen und Lob zu beginnen. Denn die Auszubildenden erwarten eine deutliche Hierarchie. Sie fordern ein klares Beispiel. Zudem wollen sie und die Lehrer gemeinsam hochgesteckte Ziele erreichen. Die Folgen sind von diesem Standpunkt klar; alle Aktivitäten müssen strikte geführt, beurteilt und benotet werden. Durchsichtige, eindeutige Regeln sind von Tag zu Tag bekannt zu geben, behandelt und regelmässig überprüft zu werden. Dies beginnt bei kleinen Details, wie beispielsweise bei der An- und Abmeldung, dem Augenkontakt, dem Verhalten gegenüber einem Vorgesetzten, dem Umgang mit Kritik und so weiter. Diese Kleinigkeiten legen die Grundsteine für die Gruppenbildung. Es sind grundlegende Werte und Normen, die dabei vermittelt werden. Es geht nicht darum, das soldatische Know-how zu verbessern, sondern die Regeln des Zusammenlebens in einer hierarchischen Gruppe zu prägen. Als Chef muss ich meine Truppe formen, vorbereiten und führen. Jedes Mal, wenn ich meinem Chef oder anderen Vorgesetzten begegne, verhalte ich mich genau so, wie ich es von meinen Schülern erwarte. Egal ob mein Chef ein guter Freund oder nur ein flüchtiger Bekannter ist, ich verhalte mich beiden Vorgesetzten gegenüber gleichermassen. Ich bemerke, dass seit Jahren eine in meinen Augen bedenkliche Entwicklung im Gange ist. Ausserhalb der Schulen kommt es häufig vor, dass ausgebildete angehörige der Armee die Grundregeln missachten. Je mehr höhere Kader im Raum anwesend sind, desto weniger werden die militärischen Umgangsformen beachtet. Man sagt, dass die Durchsetzung der Disziplin die Sache jedes Chefs ist. Aber oftmals handeln wir bei einem Fehlverhalten von Soldaten nicht, weil er nicht unser Unterstellter ist. Dieses Bild präsentiert sich mir täglich. Als Selbstkritik muss ich dazu sagen, dass jeder von uns die Missachtung der Regeln korrigieren muss. Das tönt in der Theorie gut, wird allerdings in der Praxis nur mangelhaft durchgeführt.

Abschliessend möchte ich nochmals folgendes erwähnen: Durch Disziplin will man Selbstdisziplin erreichen. Ein Chef, der das erreicht, – und damit meine ich Führungskräfte aller Stufen – kann mit seinen Unterstellten hervorragende Arbeit leisten und hohe Ziele erreichen. Es ist unabdingbar, das Gelernte von Zeit zu Zeit wieder zu überprüfen, und wenn nötig, angemessene Konsequenzen einzuleiten.

Lob an die Motivation

In diesem namentlichen Beruf ist die Motivation von entscheidender Bedeutung. Als führende Kraft muss man sowohl fähig sein, Eigenmotivation aufzubringen als auch Beteiligte zu motivieren. Das ist eine sehr komplexe und schwierige Aktivität. Allein das Beherrschen von unterschiedlichen Verständigkeiten in den Bereichen der Fach- sowie Sozialkompetenz und der Disziplin genügt nicht, um die Auszubildenden zu Höchstleistungen zu animieren. Wenn das Herzblut fehlt, kann man kein Feuer beim Gegenüber entfachen. Ich habe bereits die Komplexität des Führens erwähnt. Sie besteht darin, dass sich verschiedene Punkte treffen müssen: nämlich die Disziplin, die Führungs-, die Fach- und die Sozialkompetenz. Es gibt allerdings Momente im Lernprozess, in denen man, im Hinblick auf ein grösseres Engagement, auf gewisse Regeln und Perfektion verzichten muss bzw. darf. Als Lehrer muss man situationsgemäss handeln – man muss flexibel sein und manchmal zu Gunsten des höheren und enthusiastischeren Einsatzes ein Auge schliessen. Ein Lehrer muss motivieren, animieren, begeistern und Resonanz auslösen. Ich erinnere mich an einen fachlich hochkompetenten Lehrer aus meiner Offiziersausbildungszeit. Er unterrichte uns Übertragungstechnik. Obwohl er sachlich viel vermitteln konnte, fehlte ihm die Gabe, sein Publikum zu motivieren. Er war nicht in der Lage, bei den Zuhörern Begeisterung und Feuer auszulösen, sie zu integrieren. Denn er dozierte ohne jegliches Herzblut, versprühte keine Vitalität. Auf der anderen Seite konnte ich zum Thema ABC-Theorie während meiner Ausbildung zum Offizier einen hervorragenden Referenten erleben. Ihm gelang es, trotz der langweiligen Materie, die er zu vermitteln hatte, die Studierenden zu fesseln, ihr Interesse zu wecken. Ausnahmslos alle Schüler waren aufmerksam, aufnahmebereit und wach. Diese beiden erlebten extremen Gegensätze haben Einfluss auf die Ausgestaltung meiner Lektionen. Ich versuche in meine Unterrichtseinheiten Humor und Dynamik einfliessen zu lassen und mit meiner Begeisterung zur Sache bei den Schülern auf Resonanz zu stossen. Das geschieht teilweise auch auf Kosten der Pedanterie. Theorien sind und bleiben allerdings Theorien. Die Kunst des Vermittelns besteht darin, diese trockenen, stationären Abschnitte der Ausbildung aufzulockern und Leben einzuflössen. Wie? Durch ein einfaches Mittel; dem Drill. So baue ich beispielsweise während einer Theorieeinheit einen Waffendrill ein. Dadurch entwickelt sich quasi ein Wettbewerb zwischen den Anwärtern. Mit dieser simplen Massnahme zeige ich, wie ein Drill einerseits kurz, prägnant und motivierend sein kann und andererseits dazu dient, die eigenen Fähigkeiten zu vertiefen. Zum Schluss möchte ich die Zeilen präzisieren. Im Vordergrund unserer Arbeit steht immer der Auftrag. Dieser ist in allen Tätigkeiten aber insbesondere im militärischen Bereich eine Besonderheit. Es gilt: Auftrag erfüllt oder nicht erfüllt; Leben oder tot; schwarze Zahlen oder Konkurs. Die taktische Führung beschreibt klar und deutlich wann wir von einem Auftrag abweichen können. Mit diesen Gedanken möchte ich klar betonen, dass der Auftrag oberste Priorität hat. Den Weg, den wir wählen, um den Auftrag zu vollstrecken, löst Folgen aus. Als Chefs müssen wir diese im Voraus abschätzen und im Nachhinein akzeptieren können.

Ich versuche in allen Bereichen immer ein maximales Ziel anzustreben und gebe diese Einstellung mit der Zeit der Klasse weiter. Mein Charakter ist sehr impulsiv, kreativ und visionär. Doch behalte ich diese Persönlichkeitsmerkmale weitgehend unter Kontrolle, damit meine Klasse sich selbst Ziele steckt und diese zu erreichen probiert. Klar benötigt dieses Vorgehen mehr Überzeugungsfähigkeit. Aber es lohnt sich auch!

Lob an die Weiterbildung

Nun kommen wir zum Bereich Fachkompetenz. Um beruflich immer auf dem neuesten Stand zu sein, ist es wichtig, sich stetig weiterzubilden und seinen Wissenshorizont auszubauen. Ein moderner, weit blickender Arbeitgeber fördert seine Angestellten und unterstützt sie in ihrer Weiterbildung. Wer sich nicht laufend weiterbildet, bleibt stehen und genügt den Anforderungen des Arbeitgebers immer weniger bis nicht mehr. „Stillstand gleich Rückschritt.“ Weiterbildung und Förderung der Mitarbeitenden sind kurz- oder langfristige Massnahmen, die systematisch, positions- und laufbahnorientiert eine Verbesserung der Qualifikation zum Ziel haben; dies sowohl im Sinne der Mitarbeiter und der Unternehmung. Weiterbildung von Mitarbeitenden ist daher eine Chance für den Arbeitnehmer wie auch für den Arbeitgeber.

Jeder Berufsoffizier ist logischerweise ausgebildet. Aber bei unserer vielfältigen Tätigkeit, bei der wir in mehreren Arbeitsgebieten eingesetzt werden können, ist es notwendig, sich für jeden neuen Aufgabenbereich vorzubereiten. Das reicht nicht. Jedes Jahr soll ein Fenster eingeplant werden, um sich einerseits für den aktuellen Job und andererseits für künftige Tätigkeitsfelder weiterbilden zu können. Weiterbildungen bringen einem aber nicht nur auf beruflicher Ebene weiter, nein, sie tragen auch zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung bei. Sich weiterzubilden ist für mich eine Freude. Dabei tanke ich wieder neue Ideen und frische Motivation.

Lob an die Zusammenarbeit

Die Teilnehmer einer Offiziersschule kommen nach verschiedenen Auswahlverfahren und unterschiedlichen Ausbildungen zu uns. Meiner Meinung nach wäre es sowohl für uns als auch für die Schüler falsch, zu diesem Zeitpunkt der Ausbildung jemanden zu entlassen. Leider kommt es noch hin und wieder vor, dass Anwärter mangelnde Motivation, ungenügende Leistungsfähigkeit oder gar Charakterschwäche aufweisen. Als Klassenlehrer gehe davon aus, dass meine Berufskameraden ihre Arbeit gut vollbracht haben, deshalb ist es mein Ziel, die jungen Aspiranten auszubilden – egal, ob sie stark oder schwach sind. Ich erinnere mich an einen Schüler, der nach der ersten Woche Offiziersschule total in Panik geriet, sich der Hersausforderung nicht gewachsen fühlte und desorientiert war. Er wollte die Ausbildung abbrechen, nach Hause gehen und den Vorschlag streichen lassen. Zu diesem Schritt wollte ich ihn nicht unterstützen. Er hatte zwar Schwierigkeiten, aber ich sah entwicklungspotential in ihm. Und so absolvierte er die Schule. In der VBA schloss er mit einer sehr guten Note ab.

Als Teilnehmer von Fortbildungsschulen war ich immer ein durchschnittlicher Schüler. Ich hasste es, mich zu exponieren. Ich wollte die anderen Mitstreiter beobachten, analysieren und studieren, um von allen, seien es Lehrer oder Kameraden, profitieren zu können. Auf der anderen Seite hatte ich beim Abverdienen, wenn ich als Chef eingesetzt war, häufig die beste Beurteilung. Leider scheiterte ich gerade wegen dieses Verhaltens während des Generalstabslehrgangs I. Nachdem ich diese anerkannte Schule vier Wochen besucht hatte, bekam ich nicht die Möglichkeit, die Ausbildung weiterzufolgen und zu Ende zu führen. In meinem Tun, berücksichtige ich immer wieder die Arbeit meiner Berufskameraden; ich nehme den Ausbildungsauftrag wahr. Ungenügende Resultate sind für mich keine Gründe, um einen Schüler aus einer Ausbildung zu entlassen. Auf der anderen Seite sind fehlende Motivation, Offizier zu sein, Charakterschwäche sowie Egoismus Gründe, um diese wichtige Schule abzubrechen. Als Lehrer arbeiten wir mit einer heterogenen Klasse (Die Klasse ist aus verschiedenen Kulturen, Sprachen, Stammschulen, Waffengattungen sowie unterschiedlichen Geschlechtern zusammengesetzt.). Wir bilden die Leute aus, die uns empfohlen wurden. Unsere Aufgabe ist es, aus jedem Teilnehmer das Beste herauszuholen und ihn optimal zu fördern.

Lob an die Philosophie

Klare und deutliche Disziplin; hohe Motivation; bereit, sich in Frage zu stellen und sich weiterzubilden; damit Man-Power erhalten und so das Beste aus sich zu holen. Auf diesen Gedanken basiert meine persönliche Philosophie:

Sehe als Erster; verstehe als Erster; agiere als Erster.

Sehen heisst, im Voraus denken und planen; verstehen meint, vernetzt zu denken und mögliche Stolpersteine frühzeitig zu erkennen; agieren bedeutet, dynamisch sein und stets vorwärts zu schreiten.

Wie mir das gelingt möchte ich in meinem Schluss erläutern:

Ich bilde logistische Offiziere aus. Das heisst, mein Ziel ist, Kampfkraft zu generieren. Der Weg zum Ziel ist unermüdliche Arbeit, was aber nicht bedeutet, sieben Tage pro Woche ununterbrochen zu arbeiten. Das Verhalten am Ziel ist, sich ständig weiterzubilden. Es ist schwierig nach diesem Grundsatz zu handeln. Täglich passieren mir Fehler, aber ich lerne daraus. Ich bin in Bewegung. Nach demselben Prinzip agieren meine jungen, zukünftigen Kameraden auf dem Weg zum Offizier.

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L’esercito

Sun-Tzu

L’impiego dell’esercito è una questione controversa per alcuni punti. Un primo punto è che l’impiego tradizionale dell’esercito è una conseguenza del fallimento della politica, tanto per restare su una frase famosa di Clausewitz. Sun Tsu nel suo testo vecchio di 2500 anni mette di fronte l’impiego l’esercito ad un controsenso. Cioè l’esercito vincente è quello che non è mai utilizzato. Un’ulteriore controversia è recentemente affiorato con la politica preventiva, cioè di utilizzare la forza in concomitanza con il processo politico e questo a scopo di prevenzione; si pensi per esempio alla guerra preventiva dell’amministrazione di G W Bush. Clausewitz e SunTsu in qualche modo si scontrano apparentemente con la situazione sul campo odierno. Il primo poiché si è vero la politica avendo fallito ha spinto l’uso di una forza militare, ma nella fase postbellica l’esercito è ritornato a pieno diritto un elemento della politica e quindi imbavagliato dalla sua salute. Il secondo poiché l’uso prolungato della forza militare conduce a tendenze negative. Bene è sul secondo pensiero che ci vogliamo brevemente chinare. Sun Tsu, ritiene che un prolungamento sul campo dell’esercito, possa a lungo essere influenzato da altri fattori considerati allora esterni, ma con il termine di Battlespace oggi chiaramente semplicemente fattori; la forza dell’opinione pubblica e di conseguenza il supporto, i maggiori costi finanziari e non per ultimo la rigenerazione delle forze sul campo.

Karl v. Klausewitz

Le forze statunitensi sanno bene cosa significa danni collaterali ricordando la non ancora completamente dimenticata sindrome da Vietnam, dove è bene ricordarlo, che la sconfitta onorevole non fu una questione sul campo bensì intorno ai tavoli della politica. Per questo motivo la guerra in Bosnia nel 1995 con la filosofia dei danni collaterali al minimo e di conseguenza anche le proprie perdite era assurta ad una questione di primaria importanza.

Recentemente Alfonso Desiderio commentava su Limes lo stato delle forze armate italiane che sono, a suo giudizio, oltre al livello di guardia. Le forze armate italiane hanno abolito da alcuni anni il servizio di leva obbligatorio e dove la mancanza di soldi, l’invecchiamento del materiale e le missioni all’estero hanno modificato lo stato di salute dell’esercito italiano. Tutti, conosciamo comunque, il valore che le forze armate italiane hanno dimostrato sul campo. Gli italiani hanno un approccio più pragmatico con la gente. Questo fatto mi era stato anche personalmente comunicato da un maggiore italiano che aveva già effettuato due turni a Nasiriyya e che in occasione di un corso NATO ad Oberammergau in D mi diceva che il sapere parlare con la gente, non mostrarsi arroganti, cercare un compromesso erano quegli elementi che li differenziavano da altri membri della coalizione. Ma tra tutti i punti che l’articolista accennava, il tema dell’istruzione e il ricambio mi hanno colpito. Per quanto riguardava l’istruzione, l’articolista annotava l’incapacità che si sta raggiungendo per quanto riguarda la vera natura dell’esercito, ossia la capacità di condurre il combattimento, mentre per quanto riguarda il ricambio delle forze sul campo, „secondo gli standard internazionali, per avere una brigata in missione ce ne vogliono altre 3 in patria per garantire gli avvicendamenti, il riposo e l’addestramento generico per la missione“ . La gestione del ricambio è riuscita unicamente, poiché le brigate sono state più volte mescolate, compresse e dove molte persone hanno sulle spalle diversi turni. Anche gli americani, pur essendo la prima potenza globale hanno dovuto utilizzare unità fuori degli schemi standard. Anche la Svizzera con il suo contingente in Kosovo non è al riparo da questi problemi; in effetti, diversi militi hanno partecipato a due o più contingenti.

Pur non entrando in merito sul significato di un impiego internazionale, il carico finanziario che tali operazioni comportano, portano a torto o a ragione a compromessi e oggi, grazie anche alla situazione geo-politica, a farne le spese è la capacità al combattimento a farne principalmente le spese. Probabilmente ora ci è più chiara cosa Sun Tsu volesse intendere nel suo scritto a proposito dove l’esercito in quanto tale deve essere utilizzato il meno possibile.

Un altro aspetto delle operazioni militari è in relazione all’asimmetria delle forze in campo. Un’operazione classica con due forze contrapposte sul campo è per lo più chiara a tutti e oggi le forze statunitensi, rappresentano il meglio della dottrina interforze. La rapida conquista dell’Iraq e la veloce conclusione della campagna irachena, faceva pensare ai più ottimisti alla vittoria totale. Ma la questione post-conflittuale, ormai è evidente a tutti, è stata gestita, sotto diversi aspetti, in un modo non appropriato. Ai fini di questo discorso ci concentriamo su un aspetto asimmetrico, cioè la decisione di disfarsi al più presto di tutte le strutture politiche esistenti e dissolvere l’esercito iracheno. Questa malaugurata operazione però ha prodotto un vuoto di potere e di conseguenza ha eliminato possibili partner di discussione. E questo ha riproposto all’opinione pubblica e agli addetti ai lavori che una cosa è parlare di operazioni militari classiche e un’altra cosa è il controllo del territorio, soprattutto ora anche senza più partner.

In conclusione se in futuro le forze armate dovranno, a fronte degli sviluppi degli ultimi decenni, non solo essere pronte per un combattimento classico, ma anche saper gestire un’operazione di controllo del territorio ed infine, e forse è la nota dolente approntare una strategia d’uscita (exit strategy). Se per il controllo del territorio, grazie alle esperienze degli italiani ci danno un appiglio, è ancora lunga la strada per definire quella strategia d’uscita che corrisponderebbe alla fine di un’operazione.  Anche noi svizzeri dobbiamo chiederci il significato che il nostro contingente ricopre in Kosovo. A parte l’esperienza internazionale che ci aiuta a capire e a farci capire, è importante avere in chiaro gli obiettivi. Obiettivi che non si devono ridurre al semplice „siamo li per aiutare“, ma soprattutto avere in chiaro quale sia la strategia d’uscita.

Le masse

Il concetto di massa non è un pensiero contemporaneo. Da sempre l’uomo, il singolo uomo è riuscito nel bene e nel male a manipolare le masse. D’altro canto un semplice fatto può essere all’origine del formarsi di una massa con conseguenze anche devastanti. Quindi anche una massa ha degli influssi sulla sicurezza interna di uno Stato. Tanto più una popolazione è libera, ma nel contempo rispettoso di alcuni principi basi, tanto meglio sarà il suo controllo.

I nomi di coloro che hanno saputo richiamare e condurre una grande quantità di persone, sia nel bene che nel male sono tanti; basti ricordarsi di Benito Mussolini, Adolf Hitler, Tito, Lenin, Giovanni Paolo II, Mahatma Gandhi, Martin Luter King e Nelson Mandela. Ma non solo l’uomo può manipolare le masse. Con l’avvento della tecnologia e dei mezzi di informazioni quest’ultime possono essere manipolate o condotte da mezzi d’informazione al servizio di istituzioni o gruppi di persone che perseguono propri scopi. Il generale Clark nel suo libro „come vincere le guerre moderne“ descrive come l’amministrazione Bush ha architettato la strategia per avvicinarsi all’obiettivo della guerra in Iraq, riuscendo ad avere la popolazione dalla propria parte. Se allora il campo di battaglia coinvolgeva soprattutto le forze armate oggi con il concetto di Battlespace, ogni settore della società è ancora più correlato nella strategia da applicare. Ed è così che anche le masse ricoprono un ruolo non di sottovalutata importanza.

Accennavo prima alla necessità di poter tenere sotto controllo le masse. Questa opinione però non vuole dire indottrinamento statale. Valgono qua semplicemente le regole di buon costume di rispetto dei diritti di ognuno. Lo stato dover perciò garantire benessere e prosperità, mentre le istituzioni formative e le famiglie quella via del dialogo a discapito dello scontro. Utopico però è l’idea che a fronte di questa tendenza, si può fare a meno del potere coercitivo.

Un esempio sempre d’attualità è il fenomeno della violenza negli stadi. Attualmente è di rigore separare preventivamente le tifoserie e questo già agli ingressi dell’arena. Sempre più ingenti forze di polizia e di sicurezza, devono essere impiegate per la sicurezza. Siamo peraltro unanimi nell’affermare che la quasi totalità delle persone sono di indole pacifica. Ma allora come si può spiegare che da un inizio, magari circoscritto, il conflitto si possa allargare coinvolgendo un numero maggiore di persone? Perché uomini e donne distinti si lasciano coinvolgere emotivamente? È la dinamica del gruppo, dove nella quantità subiamo un appiattimento di tutto quello che in realtà viviamo. Nella massa corriamo il rischio di appiattirci come persone. Anche nella nostra Svizzera tranquilla abbiamo i nostri grattacapi. Praticamente da alcuni anni il primo maggio, simbolo della lotta dei lavoratori viene sempre più perturbata da gruppi di estrema destra o semplicemente agitatori. Nel caso del 2006 abbiamo constatato come un centinaio di persone hanno potuto perturbare l’ordine pubblico, portando non solo a danni finanziari, ma anche a danni di immagine del nostro paese.

Uno spunto di riflessione ci viene dai mondiali di calcio 2006 che si sono tenuti in Germania. È il caso della nostra nazionale che sull’onda dei buoni risultati, ha messo in evidenza la grande mobilitazione che ha seguito il suo cammino durante il mondiale. Magliette rosse con la croce Svizzera, bandiere, bandierine sulle auto, make-up sul viso e su ogni parte del corpo. Anche la partecipazione agli eventi ha conosciuto un aumento. Non solo agli stadi al seguito delle partite, ma anche nelle città, nei centri. È da questa situazione che diversi organi di stampa hanno parlato di nazionalismo pericoloso. Queste masse monocolore made in Switzerland che a squarcia gola, con canti, grida, gioie e anche lacrime hanno vissuto ogni momento del percorso della nostra nazionale. Pericolo? Siamo diventando estremisti? Violenti? Al contrario perché non pensare al positivo. Perché non pensare ad un fenomeno si di massa, si dettato dai buoni risultati, ma anche per un amore del patrio suolo limpido e onesto che non deve confondersi con un nazionalismo oltraggioso. Alimentare le idee negativiste non è certo d’aiuto. Se comunque mettiamo sotto la lente la nazionale di calcio, possiamo scoprire che quest’ultima racchiude diverse nazionalità da Barnetta, Hakan, Behrami e altri ancora tanto per citarne alcuni. Alla luce dei fatti questi mondiali ci hanno invece proposto una dinamica di massa che ha saputo rispondere a criteri civili e di buona educazione e non come prospettato da certa stampa di nazionalismo. Un sano amore per la propria patria ritengo che sia comunque importante ed è per questo che in questa occasione le diverse espressioni di gioia e di appartenenza hanno segnato un importante punto; il punto della convivenza pacifica di un popolo (quello svizzero) che offre al suo interno diverse nazionalità e che per una volta è riuscito a trasmettere il suo entusiasmo ad una nazione intera.

Questo fenomeno dell’appiattimento del nostro essere, può anche essere analizzato sotto l’ottica dell’anonimato. Se in un gruppo troviamo solamente dei caratteri ALPHA, si corre il rischio di ottenere un risultato caotico e incontrollato. Vale l’esempio improntato sullo sport, dove l’aggruppare in una squadra di numerosi talenti, non è sinonimo di vittoria. È più facile con una composizione del genere giungere ad una sconfitta, mentre per una squadra di ben più modeste qualità è più facile di quest’ultima possa raggiungere risultati maggiori.

Con il termine masse non voglio certo privarne della giusta considerazione che all’interno di essa, ogni singolo deve avere. Ma la massa in tanto a tale se non è educata a canoni di autodisciplina, può essere un elemento di perturbazione della sicurezza e dello sviluppo pacifico di una società. D’altro canto l’educazione della massa deve accuratamente soppesare il livello di intervento dello Stato. In effetti, bisogna evitare soprattutto che le masse siano manipolate, non solo dagli agitatori, ma anche da persone rappresentanti del potere politico. Quindi una massa educata è sinonimo anche di sicurezza.

General Ulrich Wille

Der Weg zur Kriegsgenügenden Miliz

È un’interessante raccolta di lettere, anche inedite, sul pensiero del generale sulla milizia, la disciplina e l’istruzione. Molto interessante!

Il linguaggio del corpo

Per capire noi stessi e gli altri

Vittorio Caprioglio
Allegato a Riza psicosomatica – Aprile 2006 nr. 302
Commento personale
il libriccino allegato alla rivista è un riassunto o sunto sulle principali caratteristiche del linguaggio del corpo. Per chi ne fosse interessato è disponibile la versione completa di circa 200 pagine.

L’arte di condurre presuppone anche la conoscenza, non solo di noi stessi, ma anche di coloro che ci stanno di frante; il nostro partner, il nostro collaboratore, subordinato. La lettura comportamentale dell’individuo è dunque importante per condurre con successo i propri intenti. Un’ulteriore approfondimento di questa conoscenza è la programmazione neurolinguistica (PNL), dove non solo è importante per conoscere il nostro avversario, ma anche per rendere al massimo le nostre possibilità e raggiungendo di seguito massimi obiettivi nella vita professionale e privata.

Iran: conseguenza di una guerra

by Paul Rogers, Briefing paper February 2006, Oxfortd Research Group

Oltre ai vari annunci tra il serio e il faceto, a volte capita di trovare un articolo interessante. Così come all’indirizzo Iran: Consequences of a War è possibile scaricare un’interessante analisi sulla diatriba nucleare fra Iran e occidente.

Brevemente una personale riflessione
Da una parte troviamo il „Global Player“ per eccellenza, ovvero gli Stati Uniti d’America, che attualmente sono o stanno arrivando al massimo delle loro capacità di generare forza (Truppe presenti in più parti e teatri di conflitto / tensione) e dall’altra parte troviamo un Iran più determinato che mai a giocarsi le sue carte fino in fondo.

Un attacco preventivo agli impianti nucleari iraniani mirato a fermare il processo di arricchimento dell’uranio potrebbe avere un effetto immediato in un interruzione di alcuni anni del processo, ma se vengono considerate anche altre variabili ben presto questa immediatezza rischierebbe verosimilmente di volgersi in un pantano con conseguenze ben più gravi.

Una chiave di lettura è il petrolio che, è bene ricordarlo, è una risorsa importante per l’Iran. È su questo aspetto, che un eventuale azione bellica occidentale, potrebbe sconvolgere il mercato dell’oro nero. Anche un eventuale azione militare israeliana, seppure mirata alle infrastrutture nucleari, rischierebbe di trascinare di forza gli Stati Uniti e quindi produrre i medesimi effetti di coinvolgimento.

L’Iran, conscio della situazione geo-strategica occidentale, conscia del proprio valore di mercato e di una rinnovata voglia di gestire il proprio destino in modo più autonomo e forte (l’Iran si sente circondata dagli USA e dai suoi alleati) farà di tutto per ottenere i propri fini geo-politici. Con o senza il nucleare. L’occidente lo sa; ed è conscio del fatto che un coinvolgimento militare seppur coronato da un successo iniziale causerebbe degli effetti secondari non propriamente auspicabili. Almeno fino a quando Afganistan e sopratutto Iraq rimangono dei problemi irrisolti.

Vignetta: „Iran – Heute und Morgen“
Waldemar Mandzel, bild-Nr. 350/0325

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