Was uns eine Tasse sagen kann

Stellen Sie sich vor, dass Sie eine Tasse vor sich haben, genau wie auf dem Bild. Die erste Überlegung, die ich mit Ihnen anstellen möchte, bezieht sich darauf, warum wir alle darin übereinstimmen, eine Tasse im Bild zu identifizieren. Die Antwort lautet: Es wurde uns beigebracht. Menschen, die das Objekt sahen, einigten sich im Laufe der Zeit darauf, dass es «Tasse» genannt wird. Der Begriff «Tasse» trägt noch einige andere Kodierungen in sich. Diese machen das Objekt «Tasse» zu dem, für das es gedacht ist, und zum dem, wofür wir es verwenden, nämlich zum Trinken. Aber dieser Gegenstand respektive dieses so definierte und verstandene Objekt kann auch für andere Zwecke genutzt werden, z.B. als Federhalter, als stumpfes Instrument (also als Waffe), als Dekoration oder als Vase. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten des Gebrauchs. Wenn Ihnen nichts einfällt, geben Sie einem Kind eine Tasse. Bald werden Sie feststellen, dass ein Kind, das den Wert der Kodifizierung noch nicht kennt, die Tasse in einer vielfältigen und mit einer für uns Erwachsenen unglaublichen Phantasie nutzen wird.

Die Tasse und die Führungstätigkeiten

Am heutigen Tag soll die Tasse noch mehr sein. Sie soll als eine Metapher für ein Problem stehen. Als erstes soll sie uns eine Gefahr vor Augen führen, ein Problem, mit dem wir konfrontiert sind, das wir zu schnell oder (schlimmer noch) zu oberflächlich beurteilen.

Um diese Gefahr zu verhindern, müssen wir über einen sehr präzisen Code, der gleichzeitig flexibel genug ist, um mit jeder Art von Situation umgehen zu können, verfügen. Wir stellen uns vor, dass wir auf der Tasse den 5+2-Führungstätigkeiten-Prozess erkennen. Er ist einfach zu merken und kann enorm hilfreich sein, wenn wir ihn bewusst anwenden. Es ist ein Prozess, der mit der Entdeckung und Identifizierung des Problems (das positiver oder negativer Natur sein kann) beginnt, mit der Faktorenanalyse, die unser Handeln beeinflusst, fortgesetzt wird und dann zur Identifizierung von Optionen, die uns ermöglichen, eine oder mehrere Entscheidungen zu treffen, übergeht. Wenn die grundsätzliche Entscheidung gefallen ist, müssen wir unseren Plan finalisieren (entwickeln) und den Kreis der Beteiligten anhand einer glaubwürdigen Geschichte informieren. Wir haben also die Möglichkeit, einen Prozess respektive eine Reihe von Codes zu verwenden, die uns erlauben, durch schwierige Situationen zu navigieren.

Aber unsere Tasse hat uns noch mehr zu sagen. Stellen wir sie uns erneut vor. Dieses Mal finden wir in ihrem Inneren eine Tafel guter Schokolade und eine Packung Kekse. Ein besonderes Merkmal der Führungstätigkeiten ist es, das Netzwerkdenken anzuregen. So kann ich bei Energiemangel etwas gute Schokolade oder ein paar Kekse geniessen, aber auch beides. Für die biologische Notwendigkeit kann ich etwas Flüssigkeit zu mir nehmen: Wasser, einen aromatischen Kaffee oder eine Tasse exquisiten Tee.

Die Entscheidung zwischen Schokolade und Keksen bzw. bezüglich der Getränke zu treffen, gelingt uns, da wir die Fähigkeit haben, in Optionen (Varianten) zu denken und diese zu identifizieren. Das heisst, wir sind in der Lage, verschiedene Wege zur Lösung eines Problems zu identifizieren, ein Prozess, der uns erlaubt, verschiedene Elemente miteinander zu verketten.

Manchmal werden wir mit Problemen konfrontiert, die wir alleine lösen, manchmal brauchen diese Probleme eine gemeinsame Anstrengung. Unser Becher soll uns darin bestärken, dass der 5+2-Führungsprozess sowohl auf einer persönlichen Ebene als auch auf Team-Basis anwendbar ist, selbst für grössere Gruppenarbeiten wie bei einem Krisenstab.

Aber es gibt noch zwei weitere wichtige Punkte, auf die uns unsere symbolische Tasse aufmerksam machen möchte: Zum einen ist das die Kraft der Visualisierung, also die Fähigkeit, auch komplexe Konzepte einfach und verständlich zu vermitteln, zum anderen ist es die Bedeutung des Wissens, wie man Geschichten mit Massgeblichkeit erzählt. Die erfolgreiche und bekannte Redewendung «Ein Bild sagt mehr als Tausende Worte» lässt sich sehr gut mit unserer Tasse verbinden. Jedes Mal, wenn wir sie in die Hand nehmen, wenn wir sie betrachten, wenn wir aus ihr trinken, sollte sie uns daran erinnern, wie wichtig es ist, einen einfachen, flexiblen Prozess zu haben, den wir bei unseren täglichen Aktivitäten anwenden können, und zwar am richtigen Ort und zur richtigen Zeit. Der zweite Aspekt, also die Fähigkeit, Geschichten erzählen zu können, ist ebenfalls wichtig. Die besten Absichten, die besten Projekte und die besten Ideen können wir vergessen, wenn wir nicht in der Lage sind, unsere Botschaft zu vermitteln und den adressierten Personenkreis mit empathischen und emotionalen Fähigkeiten  einzubeziehen (Sinnvermittlung). Natürlich ist der Inhalt die Basis der Botschaft, unterschätzen Sie aber nie das Engagement, das Sie mitsenden!

Und so nehmen wir diese Tasse in die Hand und erkennen, dass sie nicht nur eine einfache Tasse ist. Ist unsere Tasse ein Überlebensstand, ein Spickzettel, ein Lustobjekt oder etwas ganz anderes? Unsere Tasse kann vieles sein. Was auf den ersten Blick als ein einfaches Objekt erschien, hat gezeigt, dass es mehr sein kann als nur ein Behälter für Flüssigkeiten.

Nur eine Tasse?

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Gli unicorni domineranno il mondo?

Lo strapotere economico sta distruggendo la libertà

Sempre di più la democrazia per prendere decisioni deve rendere di conto al Dio denaro.

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Se ci pensiamo attentamente, la nostra storia è caratterizzata da aggregazioni ed espansioni. Dai primi assembramenti di poche persone, nuclei, alle tribù, dai villaggi, piccole città, grandi città (stato), proseguendo poi con i regni, gli imperi e agli Stati. La comunità con il tempo si è sempre più allargata. Oggi parliamo di mondo globale. Siamo interconnessi, conosciamo ogni singolo centimetro di questa terra.

Anche l’economia, con gli scambi agli albori dell’umanità, fino ad un’economia fondata sul credito di oggi, si è sempre più espansa e globalizzata. Sono molti gli aspetti antropologici e storici che potremmo includere, ma ci limiteremo al ruolo delle società (intese come entità economiche). Le società di oggi, Gli unicorni, rispettivamente le bit-tec, saranno gli stati di domani? Per il tramite di esempi catturati dalla nostra storia, mi permetterò brevemente di abbozzare degli scenari futuri. Scenari perché il nostro futuro, corre su un asse temporale soggetto a variazioni costanti. Predire il futuro è così un esercizio quasi impossibile, mentre tracciare delle possibili vie permette, a chi mi legge di, di abbozzare una discussione sulle possibili conseguenze e di prendere di un possibile sviluppo.

Giovanni è un artigiano di una piccola cittadina della svizzera centrale. Produce indumenti su misura. Dopo alcuni anni gli affari vanno così bene che il suo negozio è un punto di riferimento e data la mole di lavoro, ha assunto diversi dipendenti. Di seguito riesce ad aprire diverse filiali in altre città importanti della Svizzera. Hans è subentrato al padre e dopo poco tempo con il capitale lasciatogli da suo padre, differenzia la sua attività con la vendita di scarpe. Di seguito automatizza gran parte della produzione. Il figlio di Hans, che riprende le attività del padre è un medico con il piglio degli affari, e si butta nella produzione di medicamenti. Una volta avviata l’azienda farmaceutica, cessa le attività dei suoi avi, concentrandosi nella farmaceutica. L’azienda cresce, e apre diverse filiali all’estero acquisendo competitori. L’azienda è così poi quotata in borsa adeguando le strutture di gestione alle nuove dinamiche del mercato. Oggi l’azienda è presente in tutti i 5 continenti e conta oltre alla farmaceutica, gestisce anche prodotti assicurativi, finanziari di consulenza. Diverse sono anche le partecipazioni in Start-up e aziende tecnologiche. Oggi l’azienda è un attore globale e un partner al quale lo Stato della confederazione non può fare a meno di tenere conto.

Facciamo ora una breve digressione sulla politica (polis). Platone filosofava il suo credo in strada, tra la gente e vedeva la democrazia come uno strumento nel quale il cittadino poteva esercitare il suo volere. Il cittadino per il tramite della democrazia, con l’esercizio politico, poteva decidere. Ma era un’epoca, dove l’esercizio politico era comprensibile. Oggi – e lo dobbiamo ammettere – per molti temi a noi sottoposti, dobbiamo fare ammenda di ignoranza. Come posso decidere sulla necessità di utilizzare le centrali nucleari, sulla clonazione, sull’imposizione fiscale e tanti altri temi ancora. Oggi le nostre decisioni sono prese a fronte di menestrelli che ci vogliono convincere su questo o su quell’altro tema. Anche il politico ha raggiunto il suo limite (cognitivo). Metri sono le pile di documenti che devono essere letti durante una legislatura. Praticamente impossibile. Così oggi la politica federale per ogni decisione rilevante deve rendere conto all’economia innanzitutto, agli esperti. Oggi per decidere il politico ha bisogno di un sostegno tecnico. Le schiere di burocrati sono le pedine che dovrebbero permettere al politico di prendere delle decisioni. Ma come fa la politica a prendere una decisione controversa quando l’azienda fondata da Giovanni fa sentire la sua voce?

Vedete la dualità fra la crescita delle aziende e il ruolo della politica?

Già diversi anni orsono, pensavo al ruolo delle banche (oggi penserei agli unicorni e alle Big-Tech), che diventando sempre più grandi potrebbero sostituirsi agli Stati. Diventare così importanti, da creare uno Stato nello Stato. Non per questo in contrapposizione, ma alternativo. Sono folle? Sarei cauto con questa possibilità. Pensiamo brevemente a questa possibilità.

Ma l’ironia è che questa tendenza o folle idea non è altro che un déjà-vu storico. Certo erano altri tempi. Prendiamo l’ascesa dell’impero olandese (siamo all’incirca nel 1600). L’Olanda un impero? Ma forse più interessante è il come mai l’Olanda divenne una potenza. La spinta fu data dalla finanza e dalla nascita della fiducia nel credito. Gli Olandesi ripagavano con puntualità i crediti, mentre le monarchie impegnate in dispendiose guerre difficilmente ripagavano sfiduciati imprenditori. Parliamo della compagnia olandese delle Indie orientali (V.O.C), oppure della compagnia olandese delle Indie occidentali (V.I.C), anno dopo anno divennero sempre più potenti. Queste compagnie possedevano anche eserciti assoldati per difendere i propri interessi. Vennero statalizzate dopo circa 200 anni. Anche il ruolo della compagnia Britannica delle Indie Orientali, ha fatto la fortuna dell’impero Britannico. Queste compagnie non statali furono così promotrici dell’ascesa economia ed egemonica dei due imperi. Poi vennero statalizzate.

Per contrastare questa influenza sempre più pervasiva e che decretò o accelerò anche la caduta del sistema medioevale per abbracciare poco alla volta il sistema capitalistico, si crearono delle regole – o statalizzazioni prima – per evitare la concorrenza alla nuova entità che si stava propagando; parliamo degli Stati Nazionali. Successivamente, con la globalizzazione si crearono delle strutture giuridiche per limitare il formarsi di colossi egemoni.

Come i regnanti di allora che – grazie alle guerre di conquista – avevano le casse vuote, oggi gli Stati Nazionali sono confrontati a casse sempre più vuote. Dall’altra parte troviamo aziende come Google, Apple, Amazon, le Bit-Tech, grandi come le vecchie Holding, ma ancora più pericolose, in quanto detengono il controllo sulla tecnologia e su una quantità esorbitante di contante. Provate ad essere un politico molto importante che ad un certo punto è in disaccordo su una tematica legata ad interessi di questi colossi. Dall’oggi al domani vi trovereste tagliati fuori e azzerati mediaticamente. Chiedetelo al presidente americano uscente (indipendentemente dal pro o dal contro). Siamo giunti allo stadio dove una coalizione di grandi e influenti aziende può molto semplicemente correggere a proprio piacimento il corso del futuro[1]. Ecco il nocciolo. È un nocciolo già visto, si, ma oggi questa situazione è ancora più esplosiva di quanto lo fosse fino ad oggi. Non voglio affermare di essere contro queste concentrazioni, ma rendere attenti su un punto: siamo ancora liberi di scegliere e di creare il nostro percorso liberamente? Cosa succede se domani, dovessimo criticare questa o quella aziende? Verremmo banditi dai social? Oppure non avremmo più accesso alla tecnologia che ci necessità per produrre i nostri beni?

Un concetto liberale ci insegna che se vogliamo pescare in un laghetto, dobbiamo darci delle regole per dare la possibilità a tutti di poter pescare. È il fondamento del liberalismo. Se il pescatore A e magari B e C si mettono d’accordo, potrebbero determinare il bello e il brutto tempo, escludendo o penalizzando la maggioranza dei pescatori. Ma a questo punto quali sono le alternative a questo nuovo strapotere? Quale sarà il ruolo dello stato di domani?

Diversi sono gli scenari, ma probabilmente nessuno di questi sarà una realtà. Un primo scenario è implosione degli Stati Nazionali di come li conosciamo oggi a favore di un’unica e globale entità a livello planetario. Un accentramento e unificazioni delle strutture economiche e di sicurezza (in molti campi), lasciando alle regioni diverse competenze “locali”.

Un possibile scenario è la sempre più importanza delle grandi corporation che daranno vita a centri di competenza relegando gli stati adepti e agli abilitatori per le condizioni sociali e di lavoro.

Una terza direzione è quella di una limitazione o assorbimento delle grandi aziende nelle rinnovate strutture nazionali. In ogni caso la tendenza ad una egemonizzazione delle strutture e ad una maggiore regolamentazione sarà il grattacapo dei leader di oggi e di domani. Ma in ogni caso il ruolo dello Stato così come lo conosciamo oggi, dovrà essere radicalmente ripensato, anche perché probabilmente il motore economico non potrà crescere all’infinito.


[1] Christiane Hanna Henkel. Der Überwachungskapitalismus hat begonnen. NZZ, Meinung & Debatte, 19.01.2021, S. 17.

Krisenmanagement | ein Wegweiser

Video Promo

Es ist nicht die Frage ob, sondern wann jede und jeder von uns mit einer nächsten Krisensituation konfrontiert werden wird. Die neuste Publikation des Kommando MIKA widmet sich daher dem Thema Krisenmanagement und führt die Lesenden über grundsätzliche Aspekte der Krise, verschiedene anschauliche Beispiele und Denkanstösse zur kritischen Reflexion an die bewährten Instrumente der militärischen Führungstätigkeiten heran. Die Autoren, Oberst Alessandro RAPPAZZO und Oberst i Gst Mark Eigenheer, haben es geschickt vermieden, weder eine trockene Lehrschrift noch ein starres Praxishandbuch zu schreiben. Das vorliegende Werk regt umso mehr an, sich selber laufend mit den eigenen Tätigkeiten und Handlungen sowie dem Umfeld intellektuell auseinanderzusetzen und dabei die eigenen Sinne und Fähigkeiten zu schärfen. Gepaart mit dem Wissen um die Anwendung der grundlegenden Management-Tools der militärischen Führung werden wir somit sicherer im Umgang mit Krisensituationen, die uns jederzeit von neuem herausfordern können. Das Buch kann im Shop Bundespublikationen bestellt werden (ISBN 978-3-906211-75-6) www.bundespublikationen.admin.ch („Krisenmanagement“ suchen)

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La tecnica di presentazione a distanza

Una piccola guida pratica su come affrontare con successo il mondo virtuale dell’istruzione

Nel periodo invernale tra Natale e Capodanno 2020, ho messo su carta le mie esperienze che ho avuto e sto ancora avendo durante questo periodo pandemico. Istruisco da anni, seguo conferenze da anni. Ma mai come quest’anno, sono stato spettatore di un cambiamento così repentino che molti hanno faticato a prenderne atto. Dalla fisicità del nostro interagire, siamo passati prepotentemente alla virtualità. Certo niente di nuovo si potrebbe dire. Ma questo passaggio è stato forzato e condizionato dagli eventi e dall’impossibilità di continuare su binari ben consolidati. Non voglio negare che il contatto con le persone, il poter istruire direttamente è per il nostro senso umano una condizione direi quasi indispensabile. Vero anche che dobbiamo adattarci alle nuove esigenze. Probabilmente dopo la tempesta, ritorneremo agli usi comuni. Questo però non ci libera dal fatto di dover esplorare nuove soluzioni. Domani o quando questo giorno di calma arriverà ritorneremo prediligere il contatto fisico. Domani però, saremo in grado di miscelare il meglio della fisicità e il bisogno della virtualità.

Anche davanti ad una videocamera, non siete soli. Per avere successo, dovete raccontare storie, storie vere. Storie che coinvolgono. Storie che riscaldano gli animi!

La tecnica di presentazione

Così in un tempo relativamente breve ho scritto una piccola guida, ho cercato di correggerla e l’ho pubblicata. Il testo ha il modesto scopo di farvi pensare, di muovervi in qualche modo all’azione e di motivarvi a migliorare o familiarizzare il vostro rapporto con il mondo virtuale.

Breve video di presentazione del libro

La guida indispensabile: utile per essere efficaci anche a distanza. Dalla presenza fisica a quella virtuale. La gestione efficace degli strumenti di comunicazione audio e video rappresenta la sfida attuale sia nell’ambito lavorativo-manageriale sia in quello formativo. Ad essa si è aggiunta la difficoltà di gestire il carattere virtuale di un evento, privo del lato empatico ed umano garantito dalla presenza fisica in loco, nonché dell’utilizzo ottimale e commisurato delle nuove e altamente performanti piattaforme informatiche. Niente di estremo: l’autore vi conduce velocemente ed in modo semplice alla scoperta della tecnica della presentazione a distanza, dando dei consigli pratici e alcune regole di base indispensabili da rispettare. Questa guida non è solo per gli organizzatori (Host) di eventi, ma anche per tutte le persone che assistono quotidianamente a conferenze, lezioni o riunioni come membri del pubblico, studenti o altro ancora. Tuttavia, il contenuto del testo non è un libro di ricette da seguire alla lettera, ma un suggerimento su come affrontare la questione. Il libro vuole darvi l’opportunità non solo di leggere e applicare, ma anche di pensare e riflettere.

La comunicazione è la vostra porta d’entrata. Il vostro corpo, la vostra mimica. La vostra voce, rappresenta il calore del vostro messaggio. Mentre il vostro intelletto rappresenta, codifica e veicola il vostro messaggio

La tecnica di presentazione a distanza

La tecnica di presentazione a distanza

Alessandro Rappazzo – ISBN 978-1-716-17549-7 – Created: Jan 10, 2021 Print Book: A5 (5.83 x 8.27 in / 148 x 210 mm), Standard Color, 60# White, Paperback, Matte Cover

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oppure per chi mi conosce direttamente mi può scrivere una e-mail ar1967ch@gmail.com

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L’importanza della diversità – divide et impera – e la questione della sfera privata

Non è raro che all’annuncio di nuove disposizioni contrattuali o di utilizzo, la comunità si sollevi e si indigni per un nuovo attacco alla libertà nonché alla propria sfera privata. Ora mi si permettano alcune considerazioni. Innanzitutto è risaputo che ogni utilizzo di un servizio gratuito, corrisponde sempre una concessione da parte dell’utilizzatore. È un dato di fatto, è una regola di mercato che dobbiamo, volente o nolente, accettare.

Ma torniamo al senso del nostro discorso e concentriamoci ora sul servizio di messaggeria più conosciuto – per lo meno nel mondo occidentale – ossia WhatsApp. Prodotto che ha rivoluzionato non di poco le nostre abitudini. La potenza di questo prodotto o servizio sta attualmente nei numeri, nella facilità di utilizzo, nell’essere gratuito e anche per essere stato il primo a fare breccia nei cuori delle persone. Non è mia intenzione accanirmi quindi su WhatsApp che anch’io utilizzo e continuerò ad utilizzare. Me ne guardo bene anche dal demonizzare la tendenza a concatenare le quantità d’informazioni che trasmettiamo, e di rimpetto, cediamo al servizio di messaggeria. Oltre al latente pericolo – vero – della condivisione dei dati, quando questi possono essere utilizzati in modo negativo, ledendo i principi della sfera privata, dobbiamo ricordare che da parte nostra aspiriamo ad un prodotto sempre più “smart”. Quest’ultimo aspetto viene spesso dimenticato dalla maggioranza delle persone che gridano allo scandalo. Grazie a queste piattaforme, da tempo approfittiamo di una migliore vita digitale. Dobbiamo dirlo.

Non dico che non esiste il pericolo, dico solo che dobbiamo saper differenziare l’argomento e una volta reso visibile le diverse tematiche, ricomporle in modo pragmatico.

Innanzitutto, dobbiamo renderci conto che ciclicamente, i prodotti vengono migliorati, le offerte ampliate. Da un lato per evitare inutili diatribe giudiziarie, vengono aggiornate anche le disposizioni legali, d’altro canto, anche grazie al miglioramento dell’offerta, si rende necessario una modifica delle disposizioni che riguardano la sicurezza della sfera privata.

Due sono i punti da non dimenticare: quello che è gratuito non lo è e che chi offre un servizio persegue dinamiche di mercato. In altre parole, il miglioramento viene perseguito per ottenere il massimo degli scopi, con l’impiego minimo dei mezzi[1].

A questo punto ecco una piccola storiella:

  • il cliente propone al servizio delle modifiche;
  • la piattaforma, grazie ai propri ingegneri e collaboratori (che sono uomini come noi), propone e introduce novità;
  • i consumatori apprezzano la novità;
  • la piattaforma annuncia nuove disposizioni;
  • i consumatori si indignano („Aiuto! La sfera privata è sotto attacco!“);
  • la stampa amplifica ai malumori dei consumatori;
  • la piattaforma reagisce e temporeggia;
  • il tempo passa;
  • la piattaforma conferma le nuove disposizioni;
  • la notizia passa quasi inosservata;
  • i consumatori accettano, anche perché il servizio è proprio “cool”.

Questa situazione potremmo definirla un déjà-vu, ossia una situazione ciclica che gioca sulle dinamiche psicologiche del consumatore in linea con le regole del mercato; il Dio Denaro.

Ma allora cosa possiamo fare? Isolarci completamente da tutte queste soluzioni “smart” è possibile, ma saremmo messi ai margini della società. Perderemmo la nostra identità, saremmo, quasi marginalizzati, tagliati fuori. Provate a pensare ad un teenager o a un dirigente privati del loro smartphone (telefono intelligente), computer eccetera. La comunicazione è anche questo e senza ciò, non saremmo nessuno.

Non si tratta di sbattere la porta in faccia a questa o a quella applicazione, bensì di prendere in mano la situazione, differenziandone il loro utilizzo.

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Precedentemente, avevo accennato al fatto della necessità di considerare diversi aspetti. Anche se velocemente, lo abbiamo fatto e così abbiamo capito che chiudere la porta in faccia alla situazione, non è assolutamente la cosa giusta da fare. Propongo invece una diversificazione dell’utilizzo delle piattaforme. Perché non diversificare utilizzando più soluzioni. Recentemente ho installato o reinstallato (di regola provo tutte le novità) tutte le applicazioni di messaggistica e di comunicazione audio e video. Ho contattato diversi amici o gruppi e abbiamo concordato questa o quell’applicazione. Praticamente si tratta di diversificare l’uso dei servizi.

Così facendo, senza voler aggravare il concetto di divide et impera (dividi e conquista)[2], abbiamo la possibilità da una parte di limitare il potere di un solo servizio, dall’altra di innescare una migliore competizione (regole del mercato) fra i diversi fornitori di servizi. Va da sé che come consumatori, dobbiamo diventare molto più agili di come lo siamo oggi. Agilità in questo caso significa diversificare, provare. Probabilmente il singolo non potrà mai fare la differenza, mentre le masse possono determinare parte del loro destino. Attualmente le masse purtroppo sono pigre, si autocommiserano e sono refrattarie al cambiamento.

Riassumendo non si tratta di „sbattere la porta in faccia“ a questa o a quella applicazione, bensì di prendere in mano la situazione, differenziandone il loro utilizzo.

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[1] Il senso della frase è attribuita al professor Umberto Galimberti, filosofo nella discussione sul ruolo della tecnica e dell’uomo (l’uomo nell’età della tecnica).

[2] divide et impera Motto latino («dividi e conquista»), con cui si vuole significare che la divisione, la rivalità, la discordia dei popoli soggetti giova a chi vuol dominarli; attribuito a Filippo il Macedone, è stato ripetuto soprattutto con allusione ai metodi politici seguiti, nel 19° sec., dalla casa d’Austria (ma anche Luigi XI di Francia usava dire diviser pour régner). 

In informatica la locuzione indica una metodologia per risolvere problemi: il problema viene diviso in sottoproblemi più semplici e si continua fino a ottenere problemi facilmente risolvibili; combinando le soluzioni ottenute si risolve il problema originario. Treccani enciclopedia on line (Stato: 24.01.2021).

Vernunft – Wahnsinn – Innovation

Was haben die drei Wörter Vernunft, Wahnsinn und Innovation gemeinsam? Meiner Ansicht nach ist die Vernunft ein sicherer und kodifizierter Bereich mit klar definierten und gefestigten Regeln. Bewege ich mich nur in dieser sicheren Zone, ohne es je zu wagen, auch nur einen Blick in den Bereich des Wahnsinns zu werfen und einen Schritt in das Grenzenlose, Verrückte zu machen, bleibt mir Innovation verwehrt. Die Vernunft ist quasi eine Konkordanz des (Verhaltens-)Kodex, die sich der Mensch auferlegt hat, um zu verstehen und ohne Missverständnisse kommunizieren zu können. Eine der verschiedenen modernen Definitionen (Treccani) weist auf «die Fähigkeit des Denkens hin, Begriffe in eine logische Beziehung zu setzen, die dazu führt, das Wahre vom Falschen, das Gerechte vom Ungerechten, das Gute vom Bösen zu unterscheiden, und die hilft, die Triebe [des Menschen] zu kontrollieren». Es ist also offensichtlich, dass die Vernunft, wie sie jetzt ausgedrückt wird, ein Konstrukt unseres Intellekts ist, auf das wir uns verlassen, um darin Sicherheit zu finden.

Bleib hungrig, bleib verrückt

Steve Jobs

Steve Jobs Aufforderung «Stay hungry, stay foolish» erweitert meine These. Er bringt Innovation mit Hunger (nach Neuem) und Wahnsinn (verrückte Ideen) in Verbindung. Der Wahnsinn erlaubt, sich in jede Richtung zu bewegen. Innerhalb der Parameter der Vernunft sind innovative Gedanken sozusagen nicht verfügbar. Der Verrückte ist also (Treccani) einer, der nicht nachdenkt oder etwas tut, ohne nachzudenken. Verrückt ist aber auch «das, was auf eine sehr mutige Weise getan wird». Ein Verrückter zu sein, bedeutet also, ausserhalb der von unserer Gesellschaft kodifizierten Schemata der Vernunft zu denken, zu tun und zu handeln.

Schon Albert Einstein sagte, dass Krisen eine Chance für den Menschen oder die Gesellschaft sein können, sich neue Lösungen vorzustellen. Hier finden wir eine Analogie mit der Notwendigkeit, aus der Vernunft auszubrechen, um Innovationen oder Lösungen zu finden, die wir innerhalb der kodifizierten Grenzen der Vernunft nicht finden konnten.

Aus diesem Grund flösst uns der Verrückte, der Querdenker, normalerweise Angst ein. Die Wertschätzung des Verrückten, dieser Figur ausserhalb des üblichen Kanons, die wir neu bewerten, wenn wir in unserem kleinen Raum eingesperrt sind, der keine Lösungen mehr bietet, ermöglicht uns, neue Wege zu wagen, die bisher im Code unseres Denkens nicht enthalten waren.

Eine verrückte Einstellung ist in jedem von uns vorhanden. Während der Nacht wandern unsere Gedanken in den unerforschten Raum unserer Phantasie, in den Dschungel des Wahnsinns. Wenn wir aufwachen, entzündet unser Wesen, das sich dieser Situation des Wahnsinns bewusst ist, wieder das Licht der Vernunft und wir machen mit anderen Gedanken weiter.

Da ich nicht selten über die Grenzen der Vorstellungs- und Innovationsfähigkeit nachdenke, möchte ich kurz auf die Bedeutung der Tugend der (geistigen) Indoktrination eingehen. Sie ist die grösste Einschränkung, wenn wir über diese Grenzen hinausgehen wollen (Transzendenz?).

Wer das, was ihm begegnet, mit vorher streng festgelegten Kriterien misst, stösst nie auf etwas Neues, weil er sich darauf beschränkt, das Feld ständig nach den Kriterien der berechnenden Vernunft zu ordnen und umzuordnen, die nicht zuzuhören weiss, weil sie damit beschäftigt ist, zu ordnen, alle möglichen Sinne und Bedeutungen vorzugeben.[1]

Dies mag einer der Gründe sein, warum grosse oder stark hierarchische Strukturen langsamer innovativ sind. Eingesperrt innerhalb selbst auferlegter (und wahrscheinlich notwendiger, um nicht ins Chaos oder in die Anarchie abzugleiten) Grenzen, fehlt es diesen Organisationen an Agilität und Vision (fürs Neues) für Veränderungen.

Wir setzen unsere Diskussion anhand von zwei aussagekräftigen Videos fort, von denen das erste die Wichtigkeit, über den Tellerrand zu schauen, und das zweite die Macht der Disziplin zeigt. Das heisst aber nicht, dass der erste Gedanke den zweiten ausser Kraft (und vice versa) setzen muss.

(…) an die Verrückten, an die Nonkonformisten, an die Rebellen, an die Störenfriede, an alle, die die Dinge anders sehen. Sie mögen keine Regeln, insbesondere keine Vorschriften, und haben keinen Respekt vor dem Status quo. Man kann sie zitieren, ihnen widersprechen, sie verherrlichen oder verunglimpfen, aber eines kann man niemals tun: sie ignorieren. Weil sie Dinge verändern können, weil sie die Menschheit voranbringen und während manche sie als verrückt bezeichnen mögen, sehen wir die Andeutung davon. Denn nur diejenigen, die verrückt genug sind zu glauben, sie könnten die Welt verändern, verändern sie auch tatsächlich.[2]

Apple – Think Different

Sicher, es ist eine Werbebotschaft (siehe Video), aber die Botschaft ist sehr kraftvoll und macht uns klar, wie wichtig nicht nur die Vernunft, sondern auch die Verrücktheit von Ideen ist.

Apple – Think Different – Full Version

Die Mehrheit der Menschen bleibt jedoch innerhalb der Regeln der Vernunft gefangen, ohne den Reiz (oder das Bedürfnis) zu verspüren, ihnen selbst für eine kurze Zeit zu entfliehen.

Am Morgen, bevor wir produktiv werden, gehen wir also einen Weg, der uns dazu führt, die Herrschaft über unsere Vernunft wiederzuerlangen und das Gefühl des Wahnsinns, das die Nacht freigesetzt hat, hinter uns zu lassen. Das extreme Symbol dafür ist das Video (es gibt auch ein Buch), das ich Ihnen vorstelle, eine ebenso kraftvolle, rigorose und disziplinierte Botschaft, die in manchen Momenten unseres Lebens den Unterschied ausmachen kann. Jeden Tag als erste Aktivität das Bett zu machen – es könnte auch einfach etwas anderes sein – erinnert uns an die Ordnung der Dinge, die die Gesellschaft oder die Gruppe von uns erwartet. Vernunft und Wahnsinn, wenn auch auf den ersten Blick Gegensätze, sind notwendig, sind komplementär, und zwar für viele, aber offensichtlich nicht für alle.

Admiral McRaven


[1] Citazione Galimberti pp 623, in “il tramonto dell’Occidente”. “Chi misura ciò che incontra con criteri rigorosamente stabiliti in precedenza non incontra mai qualcosa di nuovo, perché si limita a sistemare e risistemare continuamente il campo secondo i criteri della ragione calcolante, che non sa ascoltare perché è impegnato a ordinare, a pre-stabilire tutti i sensi e tutti i significati possibili”.

[2] “(…) ai folli agli anticonformisti ai ribelli ai piantagrane a tutti coloro che vedono le cose in modo diverso. Costoro non amano le regole specie i regolamenti e non hanno alcun rispetto per lo status quo. Potete citarli, essere in disaccordo con loro potete glorificarli o denigrarli, ma l’unica cosa che non potrete mai fare, è ignorali. Perché riescono a cambiare le cose, perché fanno progredire l’umanità e mentre qualcuno potrebbe definirli folli noi ne vediamo il cenno. Perché solo coloro che sono abbastanza folli da pensare di poter cambiare il mondo, lo cambiano davvero”

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